Begründung: DschG SH vom 30.12.2014 - § 16 Erhaltung des Denkmals.
Der Sölring Foriining e.V. ist Eigentümer des Denghoogs seit 1928. Zu dieser Zeit bestand in wesentlichen Teilen die 25 cm hohe Steinmauer und das Steinpflaster unterhalb der ca. 9 cm dicken Lage kleiner Steinfragmente. Dazu waren Ruß Stellen an den Decksteinen 1 und 2 noch erkennbar.
1.3 Bei fünf Fundstücken aus dem Denghoog, die für die Historie des Bauwerkes relevant sind und im Museum für Archäologie Schloss Gottorf verwahrt werden,
sollte durch eine 14C Radiokohlenstoff Datierung das Alter folgender Fundstücke ermittelt werden. Hierdurch ist zeitlich eine chronologische Zuordnung möglich.
Wie funktioniert die C-14-Methode? – „Mit der 14C Methode – auch Radiokohlenstoff Datierung oder Radiokarbonmethode genannt – bestimmen nicht nur Archäologen das Alter der Funde. Auch den globalen Kohlenstoffkreislauf untersuchen Forscher mit dieser Methode. Sie beruht auf dem Zerfall eines bestimmten Kohlenstoffisotops, das in den oberen Schichten der Atmosphäre entsteht und später von allen Lebewesen und den Ozeanen auf der Erde aufgenommen wird“.
Zitat: Gesine Mollenhauer, Alfred-Wegener-Institut
Die Kosten für 5 Radiokohlenstoff 14C Analysen in Höhe von ca. 2.750 Euro trägt der Antragsteller
1.3.2 „Die Flintartefakte sind zum Teil erhalten.
Bei unvollständigen Stücken lässt sich die ursprüngliche Form erkennen. Drei der Steine weisen keinen Schlagflächenrest mehr auf, während die restlichen Exemplare, bis auf eine teilweise mit Rinde bedeckte Schlagfläche, glatte Schlagflächen haben“.
Zitat: Dr. Maria Wunderlich: Auszug aus „Der Denghoog LA85 bei Wenningstedt“, Seite 31
Fundstelle, verschiedene 5 – 77
1.3.3 „Zunächst sei hier erwähnt, dass die Gefäße IV und VIII,
namentlich das letztere, sehr deutliche Spuren des Gebrauchs im Feuer verraten. An beiden zeigt sich eine, nicht etwa gleichmäßige und durch Einreiben mit Kohle bewirkte, sondern eine lokale Schwärzung, welche bei VIII sich bis zu einer ziemlich starken Kruste von schwarzer Masse steigert“.
Zitat: Dr. F. Wibel, Seite 18
Fundstelle 4 und 8
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